ISPO Munich 2018: Ein kurzer Rückblick

Unglaublich, aber wahr – die movX GmbH hat sich erfolgreich mit ihren neuartigen Systemen movACTIVE und movRECON auf der Sportfachmesse ISPO Munich 2018 vorgestellt.

Erfahrt mehr zu unseren Erlebnissen und Eindrücken auf der ISPO in unserem nachfolgenden Messe-Tagebuch:

Tag 0: Samstag – Messervorbereitung »

Einen Tag vor der Messe reisten Torsten Völkel und Harald Freitag frühzeitig an, um den Messestand in Augenschein zu nehmen und den Aufbau für den nächsten Tag zu koordinieren.Beide liebäugelten, zudem am Eventlauf um das Messegelände teilzunehmen. Allerdings scheiterte dieses Vorhaben letztlich an der Zeit.

Somit kam es also nicht zu dem besagten Lauf, aber der viel wichtigere Probelauf der Messepräsentation war erfolgreich. Jetzt musste nur noch der dritte im Bunde – Thomas Steiger – vom Flughafen abgeholt werden.

Tag 1: Sonntag – Der Startschuss fällt »

Der am Tag zuvor gewählte Aufbau wurde recht schnell hergerichtet und es wurden noch einmal alle Systeme auf ihre Funktionalität geprüft.

9:00 Uhr – der Startschuss zur ISPO 2018 fiel und die Tore öffneten sich für die Besucher.

Wir waren bereit!

Unsere beiden Produkte movACTIVE für den Sportbereich und movRECON für die Unterstützung von Ärzten, Physiotherapeuten und zur Anwendung in der Reha konnten mit unseren Demokits vorgeführt werden.

Für movACTIVE koppelten wir unsere Sensoren mit einer Garmin-Sportuhr. Hier demonstrierten wir die Überwachung des Laufstils, in diesem Fall den Armwinkel. Weicht dieser von seinen eingestellten Werten ab, so bekommt der Läufer ein direktes Feedback, dass er den Armwinkel wieder korrigieren soll. Dies ist natürlich auch bei allen anderen Körperteilen möglich.
Zur Demonstration von movRECON nutzten wir eine Orthese und statteten diese mit unseren Sensoren aus.

Bewegte man nun die Orthese, so konnte diese Bewegung in 3D auf dem Display 1:1 wiedergeben werden. Zudem war es möglich, den Verlauf der Bewegung und die zugehörigen Winkeldaten nachzuvollziehen.

Die ersten 3 Stunden nach der Messe-Eröffnung war es zwar in den Hallen und an den Ständen noch vergleichsweise ruhig, aber gegen Mittag füllte es sich zunehmend und es konnten einige sehr interessante Gespräche geführt werden.

Für uns definitiv ein gelungener Auftakt!

Tag 2: Montag – Unerwarteter Andrang »

An diesem Morgen wurden wir Opfer des einsetzenden Berufsverkehrs, den wir am Vortag (Sonntag) natürlich nicht hatten. Wir strömten somit mitten unter den Besuchern in die Messe-Hallen. Allerdings waren unsere Handgriffe für den Aufbau schon geübt und bis die ersten Interessenten an unserem Stand eintrafen, waren wir startklar und in unserem Element.

Unser Fokus lag heute vor allem darauf, sich einmal einen Überblick über unsere Mitaussteller zu verschaffen. Allerdings sollte es nicht dazu kommen – der Andrang an unserem Messestand war einfach zu groß!

Besucher aus allen erdenkbaren Rubriken ließen sich unser System erklären und vorführen. Darunter Sportler und Trainer aus unterschiedlichen Bereichen (u.a. Laufen, Fußball, Golf, Tennis, Schwimmen, Surfing, Skateboarding, Kampfsport, Alpin-Ski und Tanzsport), Sportwissenschaftler verschiedener Universitäten, Sportschuh- und Textil-Hersteller, Ärzte, Physiotherapeuten, Sportstudios, Laufanalyselabore, Laufband-Hersteller, Vertreter von Krankenkassen, sowie zahlreiche Hersteller von medizinischen Geräten und Zubehör.

Vereinzelt konnten wir auch einige andere Aussteller beobachten, die unseren Messestand immer mal wieder aus der Ferne betrachteten, aber aufgrund der unzähligen Interessenten bot sich nur selten die Gelegenheit für weiterführende Gespräche.

Als kleines Highlight hatten sich heute auch zwei Zeitschriften bei uns angekündigt, die gerne einen Bericht über unser neuartiges System veröffentlichen wollten. So konnten wir zunächst die ehemalige Triathletin und heutige Redakteurin Meike Maurer der „tritime“ an unserem Stand begrüßen. Herr Kerkeling von der „Leichtathletik“ musste leider kurzfristig absagen, aber dieser Termin wird in den kommenden Wochen nachgeholt.

Damit ging ein weiterer unglaublich anstrengender, aber ein ebenfalls unglaublich erfolgreicher Tag auf der Messe zu Ende und wir konnten mit der durchweg positiven Resonanz der Besucher absolut zufrieden sein.

Es stehen schon jetzt zahlreiche Anschlussmeetings fest, bei denen weitere Demos unseres Systems gezeigt werden und über eine mögliche Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen gesprochen wird.

Tag 3: Dienstag – Gesprächsvertiefung »

Nachdem wir dann doch wieder etwas früher unser Hotel verlassen hatten, waren wir auch wieder pünktlich.

Für die Präsentation unseres Systems wurden wir heute auch mal etwas wir aktiver, indem wir unser System an Torsten anbrachten und einen kleinen Event mit unserem movACTIVE durchführten. Wir nutzen die Winkelanzeige in der Garmin-Uhr, um den Kniewinkel so lange wie möglich im Bereich von 90 Grad zu belassen, um so zu demonstrieren, dass unser System Alarm gibt, wenn der korrekte Winkel verlassen wird.

Wieder hatten wir zahlreiche Besucher an unserem Stand, allerdings waren im Vergleich zum gestrigen Tag deutlich weniger Besucher unterwegs, dennoch waren die Gespräche und die daraus resultierenden Kontakte für uns sehr interessant.

Die auffälligsten Besucher waren diesmal eine Reihe von Influencern, wie z.B. „Super Mario“ von Ninja Warrior Germany und einige YouTuber, die u.a. Filme für Trick-Slacklining und andere Extrem-Sportarten produzieren.
Erneut sahen wir andere Aussteller, die unseren Stand bereits am Vortag aus der Ferne beobachtet hatten. Nach und nach sprachen wir sie an und im Gespräch kam heraus, dass es Aussteller mit einem Ein-Sensor-System waren. Endlich wussten wir den Grund des Beobachtens.

Wir vertieften die Gespräche und klärten auf, dass wir nicht nur einen Sensor betreiben, sondern ein Netzwerk aus mehreren Sensoren parallel und synchronisiert. Somit sind wir nicht nur in der Lage den Fußaufsatz oder die Pronation festzustellen, sondern weitaus mehr – jeder beliebige Winkel und die Beschleunigungswerte sind bei einer Bewegung mit entsprechend vielen Sensoren auswertbar.

Ohne übertreiben zu wollen – wir hatten das Gefühl, dass deren Staunen sehr groß war!

Am späten Nachmittag kamen wir dann endlich auch einmal dazu, selbst die Messe zu erkunden.

In Halle A5 waren dabei insbesondere die Ein-Sensor-Systeme für Sports Performance Tracking und die Analyse des Golf- oder Tennis-Schwungs sehr interessant. Allerdings waren wir am Ende doch ein wenig enttäuscht, da wir deutlich mehr Anbieter von Wearables oder anderen technischen Neuerungen erwartet hatten.

Zumindest konnten wir in Halle A6 noch einige Bandagen-Hersteller entdecken, bei denen wir durch die Kombination von deren Produkten mit unserem movRECON sehr gute Möglichkeiten für eine Kooperation sehen.

Tag 4: Mittwoch – Letzter Tag »

Erstaunt waren wir, als man uns am Morgen erzählte, dass die Messe bei vielen Ausstellern bereits gegen 12 Uhr endet und die meisten Stände schon abgebaut werden.

Aber wie an den Vortagen konnten wir uns auch heute über interessante Besucher freuen, wie z.B. ein Vertreter des Olympiastützpunktes Freiburg-Schwarzwald für Skisprung oder.

Ab Mittag gestaltete es sich dann tatsächlich so wie angekündigt, dass ein großer Teil der Aussteller damit begonnen hatten Ihre Stände abzubauen. Da sich die Hallen am frühen Nachmittag daraufhin etwas lichteten, nutzten wir unsererseits nun die Gelegenheit, um vermehrt den Besuch bei anderen Messeständen in den Hallen B1-B6 und C1-C4 fortzusetzen. Insbesondere in den Hallen C1 und C2 mit vielen asiatischen Händlern, gab es dann noch jede Menge Gedränge und besonders viele Schnäppchenjäger, die gerne etwas abstauben wollten.

Messe-Fazit »

Es ist kaum zu glauben wie schnell die Zeit verfliegt und seit der ISPO Munich 2018 nun schon wieder knapp 3 Wochen vergangen sind. Aus unserer Sicht ist es letztlich ein gutes Zeichen, da wir wirklich alle Hände voll zu tun hatten, um die unzähligen neuen Kontakte zu bearbeiten, mögliche Kooperationen zu besprechen, unser Netzwerk beständig zu erweitern und natürlich die weitere Entwicklung zu planen.

Die Teilnahme an ISPO Munich 2018 war für uns als Erstaussteller mit unseren Produkten movACTIVE und movRECON definitiv eine sehr wertvolle Erfahrung, die wir jedem anderen Unternehmen und insbesondere Startups zur Präsentation ihrer neuen Technologien nur ausdrücklich empfehlen können.

Zwar hatten wir anfänglich eine gewisse Skepsis in Bezug auf den Erfolg unserer Teilnahme, u.a. durch die geringe Standgröße, die strengen Regelungen für die Verwendung zusätzlicher technischer Geräte am Stand, sowie die zahlreichen Funk-Störquellen in der unmittelbaren Umgebung, jedoch waren diese Bedenken schon nach kurzer Zeit wieder verflogen. Es wäre allerdings sinnvoll gewesen, ähnlich wie zwei andere Aussteller auf unserer Fläche, auf die Bereitstellung eines Laufbandes zu bestehen, um noch bessere Live-Demonstrationen durchführen zu können – ganz zu Schweigen von dem unweigerlichen Potential als Zuschauermagnet.

Trotz eines gewissen Abstands zur Messe sind wir immer noch überwältigt von dem unglaublich positiven Feedback, welches uns durch die Besucher an unserem Stand entgegengebracht wurde, die zahlreichen interessanten Gespräche die wir führen konnten und natürlich die vielfältigen Möglichkeiten zur Diskussion neuer Ideen rund um unsere Produkte, sowie die Ansätze für eine Zusammenarbeit.

Wie heißt es so schön – nach der Messe ist vor der Messe – und so folgen nun auch schon nächste Woche die embedded World in Nürnberg und Mitte April die FIBO in Köln, bei denen wir allerdings nur als Besucher teilnehmen werden. Für den Herbst ist dann ein weiterer Messe-Auftritt geplant, wo wir höchstwahrscheinlich auf der Medica in Düsseldorf ausstellen werden!

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.