Presseartikel movRECON

  sorgt für den bestmöglichen Reha-Verlauf

Das in Wissen (Sieg) ansässige Unternehmen movX nimmt vom 28. bis 31. Januar 2018 an der Sportmesse ISPO in München teil. Die ISPO Munich ist die weltgrößte Fachmesse für Sportartikel und Sportmode.

Das Unternehmen präsentiert dort sein System movRECON. Bei dem patentierten Produkt werden mehrere völlig neuartige und vernetzte Sensoren, zur Erfassung, Analyse und Visualisierung von Bewegungen und Gelenkwinkeln verwendet werden.

Die Sensoren können dabei bequem direkt am Körper, in der Bekleidung oder in der Bandage bzw. Orthese integriert getragen werden. Die Daten werden über Funk an ein geeignetes Gerät wie ein Smartphone oder eine Smartwatch übertragen. Direkt nach Empfang und Verarbeitung der Daten durch eine mitgelieferte App steht hier neben der Datenspeicherung ein Feedback zur Bewegungskorrektur zur Verfügung, falls der Patient eine Übung durchführt. Das System kann somit die vom Physiotherapeuten verordneten „Hausaufgaben“ des Patienten überwachen und aufzeichnen.

Das movX Team geht dabei weiter als die bisherigen Hersteller von ähnlichen Systemen. Noch nie wurden mehrere gleiche Sensoren am Körper kabellos und portabel vernetzt, sowie deren Daten synchronisiert. Das lag an verschiedenen Schwierigkeiten: Übertragungskapazität von Bluetooth Low Energy und den gängigen Hardware-Schnittstellen, Akkulaufzeiten, Größe und Gewicht der Sensoren. Die movX Entwickler schafften es jedoch diese Probleme in den Griff zu bekommen, somit bringt ein movRECON Sensor ein Gewicht von 9,5 g und eine Größe von 27x29x9 mm mit sich. Die Akkulaufzeit beträgt ca. 20 h unter Volllast (ständig online). Ein handelsübliches Smartphone kann 7 Sensoren parallel unterstützen.

In der Praxis kann das System somit den behandelnden Arzt und Physiotherapeuten mit Langzeit-Aufzeichnungen der im Alltag erreichten Bewegungen der zu rehabilitierenden Gelenke oder Gliedmaßen versorgen. In der Regel wird die Beweglichkeit jeweils nur in der Sprechstunde kontrolliert. Mit movRECON stehen nun Daten zur Verfügung, die eine optimierte Behandlung ermöglichen und helfen Überlastungen zu vermeiden.

Die beiden Gründer von movX Thomas Steiger und Torsten Völkel hatten die Idee zu dem revolutionären System bei den eigenen Genesungen von Gelenkverletzungen.

Zurzeit kann movRECON verschiedene Gelenkwinkel (einzeln und komplette Ketten) erfassen und analysieren. Das Echtzeit-Feedback wird auf Android kompatiblen Smartphones und Garmin Connect IQ kompatiblen Sportuhren angezeigt. Dies zeigt movX auf der ISPO. In Kürze soll die Unterstützung für iOS und andere Smartwatches hinzukommen.

Das Unternehmen hat das System aus Hard- und Software komplett selbst an den Standorten Wissen und Böblingen entwickelt und bringt movRECON ab ENDE 2018 auf den Markt. movACTIVE für den Sportbereich soll wenige Monate zuvor erscheinen. Zurzeit vergrößert sich das Unternehmen und sucht nach qualifizierten Mitarbeitern, um das große Potential dieser Idee und des dazu gehörenden Patents nutzen zu können.