movX beim Sommer-Skispringen in Hinterzarten

Zum Ende der Wettkampf-Saison im Skisprung vor dem Sommer war das movX-Team beim Sommer-Grand-Prix in Hinterzarten zu Gast, um bei der 3-tägigen Veranstaltung einen Eindruck von den organisatorischen Abläufen, Betreuung und Vorbereitung der Athleten gewinnen zu können.

Jetzt werdet Ihr Euch bestimmt fragen: „Skisprung so ganz ohne Schnee – wie geht das denn?“
Alles was Ihr dazu braucht ist nur eine Schanze mit einer speziellen Anlaufspur aus Keramik-Noppen, einen Sprunghügel mit Kunststoff-Matten und etwas Wasser – fertig ist ein vergleichbares Sprung-Erlebnis wie im Winter, allerdings ist es dann i.d.R. natürlich deutlich kälter.

Die Bedingungen am 1. und 2. Wettkampf-Tag waren wirklich hervorragend bei bestem Sonnenschein, mäßigem Wind und durchgängig fast 35°. Nur gegen Abend des 2. Tages kamen zunehmend Wolken auf, die bereits auf veränderte Bedingungen am 3. Wettkampf-Tag hindeuteten, der dann auch ziemlich ins Wasser gefallen ist.

Gesprungen wurde aber dennoch und das aus deutscher Sicht auch überaus erfolgreich, mit einem Sieg der deutschen Mannschaft in der Mixed-Team-Wertung und in der Herren-Einzel-Wertung. Letztere wurde nicht nur mit einem 1. Platz von Karl Geiger vor dem sehr starken Gregor Schlierenzauer, sondern auch einem 3. Platz von Richard Freitag gekrönt.

Dieser gelungene Einstand kann sich für den neuen DSV-Bundestrainer Stefan Horngacher wirklich sehen lassen, insbesondere wenn man bedenkt, dass er im Frühjahr bei der Vierschanzen-Tournee noch das Training und die Vorbereitung für den polnischen Ski-Verband leitete.

Einen neuen Schanzenrekord gab es zwar nicht zu bestaunen – den hält im übrigen immer noch der Japaner Noriaki Kasai mit 112,5 m aus dem Jahr 2000 – aber einige Springer kamen mit knapp 110 m zumindest bei Ihren Trainingssprüngen doch sehr nah an diese magische Marke heran.

Alle Ergebnisse und Wertungen zu den einzelnen Wettkämpfen findet Ihr auf der offiziellen Sommer-Grand-Prix-Webseite.

Das Team von movX hat die gute Stimmung rund um den Sommer-Grand-Prix ebenfalls dazu genutzt, um mit einigen Verantwortlichen des OSP Freiburg und des DSV-Trainerstabes über zukünftige Entwicklungen im Skisprung zu sprechen, die sowohl das Training aber auch das Springen unter realen Bedingungen ganz entscheidend verbessern können.

Durch die bevorstehende Modernisierung der Adler-Schanze und den Aufbau eines speziellen Windkanals zur gezielten Analyse und Optimierung der Flugphase wird es in den kommenden Jahren am Standort Hinterzarten wieder einigen Zulauf für den Trainingsbetrieb geben.

Vielleicht können dann die DSV-Adler mit der Hilfe von movX bald noch weiter springen.

Insgesamt war es ein wirklich tolles Event mit vielen schönen Eindrücken und der Möglichkeit viele der internationalen Skisprung-Stars auch einmal aus der Nähe zu sehen.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch in Hinterzarten! 🙂

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